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Das Projekt wurde 2003 begonnen und von der Volkswagen-Stiftung für drei Jahre gefördert.
 
 
Echte Rochen der Gattung Bathyraja sind im Südwest-Atlantik mit 11 Arten vertreten und stellen wegen ihrer Größe und Häufigkeit, ob als Beifang oder für Zielfischerei, eine wichtige Ressource der kommerziellen Fischerei dar. Allerdings ist über ihre Ökologie und Biologie wenig bekannt, wie auch die Kenntnisse über ihre taxonomisch relevanten Merkmale und ihr systematischer Status nicht annähernd auf aktuellem Stande sind.
Im Gegensatz zu Knochenfischen sind Knorpelfische als Bestände und selbst als einzelne Arten äußerst gefährdet durch Überfischung wegen ihrer biologischen Besonderheiten. Ziel des Projekts war, das grundlegende Wissen zur Biologie und den Lebensbedingungen dieser Rochenarten in einem Maße zu verbessern, dass angesichts ihrer schon laufenden Befischung möglichst bald Maßnahmen getroffen werden können, um sowohl ihren Lebensraum und ihre natürliche Artenvielfalt zu bewahren, wie auch ihre angemessene Bestandsüberwachung und ihre fischereiliche Bewirtschaftung zu ermöglichen.
Diese Ziele hat das Projekt zu einem guten Teil erreicht. Die Einführung von Standardmethoden bei der Daten- und Materialsammlung sind ein wesentlicher Fortschritt, die den Informationsgehalt der Daten in Zukunft wesentlich erhöhen wird. Die Einbeziehung von Diplom- und Doktorkandidaten in das Projekt hat einen Beitrag zur Festigung der Rochenforschung im Fischereiinstitut und an der Universität geleistet.
Wichtige Informationen zur geographischen Verbreitung der einzelnen Arten und ihrer Tiefenpräferenzen konnten gesammelt werden. Erstmals wurden systematisch Proben zur Untersuchung der geschlechtlichen Entwicklung, der Nahrung und des Wachstums der Bathyraja-Arten vor Argentinien gesammelt. Umfangreiche Untersuchungen zur Morphologie und Morphometrie der Arten werden die Identifizierung der Arten und die taxonomische Einordnung absichern. Die Auswertung der gesammelten Proben und erhobenen Daten war zum Projektende noch nicht abgeschlossen und wird im Rahmen von Doktor- und Masterarbeiten weitergeführt. Erste Ergebnisse des Projekts wurden auf Tagungen vorgestellt. Mehrere Veröffentlichungen aus den einzelnen Projektthemen sind in Arbeit
Das Projekt endete im Dezember 2006. 
 

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