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Die IOI-Geschichte - Elisabeth Mann Borgese und der Schutz der Meere |
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Seite 1 von 4 Die Geschichte des IOI ist eng verbunden mit der persönlichen Geschichte von Elisabeth Mann Borgese, der jüngsten Tochter von Thomas Mann. Vielleicht sind diese beiden Geschichten auch eins? Deshalb ein paar vorausgehende Anmerkungen zu Elisabeth Mann Borgese und wie es zur Gründung des IOI kam! Allerdings soll an dieser Stelle keine Biographie erscheinen, derer gibt es eine ganze Reihe über die Manns und auch Elisabeth.  Elisabeth Mann wurde am 24. April 1918 in München geboren. Nach einer unbeschwerten Kindheit musste sie mit ihrer Familie 1933 Nazi-Deutschland verlassen und landete nach Zwischenstation in der Schweiz im Jahre 1938 in den USA. Hier lernte sie den italienischen Adligen und Schriftsteller Giuseppe Antonio Borgese kennen und heiratete ihn ein Jahr später. Er arbeitete an der Universität Chikago, und sie wurde zu seiner engsten Mitarbeiterin. Hierbei kam sie das erste Mal mit der Idee einer Weltverfassung in Berührung, an der ihr Mann unter dem Eindruck der faschistischen Regime in Italien und Deutschland arbeitete, und die er als Grundlage für eine künftige Welt-Demokratie verstanden haben wollte, die politische Auswüchse wie den Faschismus verhindern sollte. Für Elisabeth waren es ihre akademischen Lehrjahre und der Einstieg in ein Wirkungsfeld, das sie bis zu ihrem Tode beschäftigen sollte: Die gerechte Verteilung der Güter und Ressourcen dieser Welt und die Vermeidung der Benachteiligung der Schwachen. Für das Meer interessierte sie sich schon seit langem, aber am 1. November 1967 muss es sie wie ein Blitz getroffen haben: Der maltesische UN-Botschafter Arvid Pardo hielt eine vierstündige Rede vor der Generalversammlung und prangerte das bestehende System der ausbeuterischen Nutzung der Meeresressoucen durch wenige Nationen nach dem Prinzip des Stärksten an. |